Projektbeispiele und Produktvideos

 

Projekt Volvo: A/B-Vergleich verschiedener Längen- und Fixierungsvarianten

Im Video ist der direkte A/B-Vergleich zweier Varianten zu sehen: Ein Schlauch ist mit einer flexiblen Schlauchführung befestigt, während der andere lediglich an den Endpunkten fixiert ist.

In diesem Projekt mit Volvo ging es um die ideale Länge der Versorgungskabel und Schläuche an einem LKW-Führerhaus, die nötig ist, um der Beanspruchung während Kippvorgängen zu Wartungs- und Reparaturarbeiten zu widerstehen. Hierfür wurde das CAD-Modell des vollständigen Fahrzeugs in IPS Cable Simulation eingeladen, der Hydraulikschlauch anhand der vorgegebenen Anschlussstellen automatisch flexibilisiert und die kinematische Bewegung abgebildet. Die Schlauchlängen wurden variiert und die jeweilige Beanspruchung durch die Software in Echtzeit aufgezeigt. Somit konnte erfolgreich die optimale Länge und Montageposition ermittelt werden. Zudem wurden die Materialbeanspruchung und der Bauraumbedarf erheblich verringert, da mithilfe von IPS Cable Simulation der optimale Verlauf mit den Befestigungsstellen für Klipps und Schlauchführungen ermittelt wurde.

 

Projekt Saab: Bestimmung der benötigten Montageüberlänge der Kabel eines Infotainmentsystems

Der Einbau eines Autoradios erfolgt im Allgemeinen am Ende des Montageprozesses und ist folglich mit Schwierigkeiten aufgrund der Enge des Bauraums verbunden. Für die Montage müssen die Kabel länger sein als für den eigentlichen Gebrauch notwendig, doch diese Montageüberlänge birgt auch ein gesteigertes Kollisionsrisiko für das Kabel. Die Wahrscheinlichkeit von Selbstkontakt, Kontakt zur Umgebung und zu anderen Kabeln wird erhöht. Es besteht die Gefahr von Knickung und Beschädigung beim Einbau. Um diese Risiken zu minimieren, wurden mit Hilfe von IPS Cable Simulation die idealen Kabellängen ermittelt.

 

Projekt Audi: Schadensanalyse und Optimierung des Tüllenschlauchs an der Heckklappe

Aufgrund der unterschiedlichen technischen Konzepte von Heckklappen und deren Anbindung an die Fahrgastzelle gibt es keine einheitliche Vorgehensweise bei der Leitungssatzverlegung in diesem Bereich. Auch werden dem Design keine Simulationsdaten zugrunde gelegt, was dazu führt, dass Lösungen umgesetzt werden, die zwar in der Versuchsphase unauffällig bleiben, jedoch später zu Funktionsausfällen im Feld führen. So traten im vorliegenden Fall trotz korrekter Montage des Tüllenschlauchs Schäden am Leitungssatz auf.

Mithilfe von IPS Cable Simulation wurde zunächst der Öffnungs- und Schließvorgang analysiert, um die meistbeanspruchte Stelle des Schlauchs aufzuzeigen. Im Folgenden wurde sowohl die Schlauchlänge variiert, als auch eine Fehlmontage mit um 180° verdrehtem Schlauch simuliert. Im Ergebnis konnte die betrachtete Fehlmontage als alleinige Ursache für Funktionsausfälle im Feld ausgeschlossen werden. Die Simulation mit variierter Schlauchlänge ergab, dass eine Verringerung der Biegebelastung an den Schlauchenden durch eine Verlängerung des verbauten Schlauches bezweckt werden kann. Zudem konnten Positionierungen der Tüllenköpfe gefunden werden, die zu einer geringeren Beanspruchung führten.

 

Projekt Delphi: Echtzeitsimulation eines komplexen Kabelstranges zur Längenauslegung und Bauraumabsicherung unter Berücksichtigung der Motorbewegung.

In diesem Video ist die Simulation des verzweigten Kabelstrangs einer kompletten Motorverkabelung zu sehen. Diese Simulation ist sehr komplex, da sie verschiedene Kabel mit jeweils unterschiedlichen Steifigkeiten und je nach Befestigung variabler Beweglichkeit beinhaltet. Im Video bewegt ein Anwender der Software ein einzelnes Kabel manuell an einem schwarzen Klipp, wobei die auftretenden Effekte auf verbundene Kabel sichtbar werden. Durch Farbkodierung wird die jeweilige Beanspruchung der Leitungen angezeigt. Dabei kann der Anwender die Effekte seines Eingreifens direkt sehen, denn IPS Cable Simulation braucht keine langen Rechenzeiten, sondern simuliert in Echtzeit.

 

Projekt Audi: Freihängende und befestigte Kabel im Cockpit

In diesem Video ist die Einstecksimulation von Leitungssträngen mit Abzweigungen und festen bzw. frei hängenden, mitgeschleppten Leitungen zu sehen. Zum Teil sind diese Leitungen durch kinematische Klipps fixiert, sowohl karosseriefest als auch frei hängend. Gleichzeitig findet eine Auswertung der Spannungen und Biegeradien in Echtzeit statt.